3 Gründe, warum du keine Kunden bekommst

Ich bekomme so oft Nachrichten, wie man als Webdesigner Kunden auf Instagram generiert und wie ich es schaffe. Dabei sehe ich meistens die gleiche Probleme, warum es bei dir eventuell noch nicht klappt.

Im nächsten Abschnitt zeige ich dir, an was es liegen könnte und was du konkret dagegen tun kannst:

1. 3 Gründe, warum deine Anfragen auf Instagram ausbleiben

1.1 Du zeigst nicht, was du anbietest

Das ist einer der Gründe, die ich am allermeisten sehe:

Du hast eventuell in deinem Namen oder der Biografie auf Instagram schon stehen, dass du Webdesigner bist, aber sonst sieht man nirgends, was du eigentlich anbietest.

Vielleicht postest du hin und wieder ein privates Bild oder nutzt sogar deinen privaten Account einfach weiter. Manchmal kommt es auch vor, dass du Einblicke in deine Arbeit gibst und dich beim “designen” filmst.

Aber deine Zielgruppe kann weder sehen, was sie bei dir kaufen kann, noch, was du bereits schon für Ergebnisse erzielt hast. Du zeigst hier also NUR deine Persönlichkeit. Das ist schonmal super, aber bringt dir alleine leider nichts….

1.2 Du zeigst NUR, was du anbietest

Dieser Punkt ist das genaue Gegenteil vom ersten Grund:

Man sieht hier genau, was du anbietest und was man bei dir kaufen kann, jedoch gar nicht, wer du bist und wie du arbeitest.

Dein Profil sieht vielleicht ganz schön aus und wurde an dein Branding angepasst. Man kann auch einige deiner abgeschlossenen Projekte sehen und sich ein Bild von deiner Arbeit machen.

Leider kommt gar nicht raus, was für ein Mensch hinter diesem Account steckt und wie einzigartig deine Arbeit eigentlich ist. 

1.3 Du kennst deine Zielgruppe nicht richtig

Findest du dich in keinem der 2 obigen Gründe wieder? Dann kann es eventuell an der Zielgruppe liegen:

Ich weiß:D Dieses Thema ist super durchgekaut und nervig. Aber leider hängt es super oft an genau diesem Problem, warum du keine Anfragen generierst.

Mit dem Wissen, wer deine Zielgruppe ist und was sie genau braucht, steht und fällt dein Business. Es bringt also leider nicht so viel, wenn du deine Persönlichkeit und Expertise zeigst, aber niemanden damit ansprichst.

Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die geändert werden müssen, dass sich deine potenziellen Kunden angesprochen fühlen und dich anfragen, glaub mir.

2. Was du dagegen tun kannst

Du kannst direkt etwas ändern! In den nächsten 2 Punkten erkläre ich dir mit konkreten Handlungsschritten, was deine nächsten Steps sind:

2.1 Expertise & Persönlichkeit

Bitte zeig IMMER deine Expertise UND deine Persönlichkeit. Das ist das A&O, wenn du erfolgreich auf Instagram verkaufen willst. Aber warum?

Wenn du NUR deine Expertise (deine Angebote, vergangene Projekte, Testimonials) zeigst, weiß der Kunde nicht, warum er jetzt genau dich für seine Zusammenarbeit auswählen soll. 

Höchstwahrscheinlich fragt der potenzielle Kunde mehrere Webdesigner an. Wenn jeder Designer das gleiche liefern kann, wird er natürlich immer zusätzlich nach dem zwischenmenschlichen schauen! Viele mache genau das Gleiche wie du, also warum sollte man dich wählen?

Und hier kommt deine Persönlichkeit ins Spiel! Bring also immer wieder mit ein, WIE du arbeitest, WARUM du das anbietest und zeig DICH! Das ist das Sahnehäubchen und entscheidet am Ende darüber, ob du deine Konkurrenz überholst!

Wenn du allerdings NUR deine Persönlichkeit zeigst, wird dein Wunschkunde dich leider höchstwahrscheinlich gar nicht erst anfragen. Denn dann gibst du ihm keinen Grund etwas bei dir zukaufen und er weiß ja nichtmal was:D

Beispiele für Beiträge der Expertise:

  • Mockups mit vergangene Projekte
  • Testimonials deiner zufriedenen Kunden
  • deine Angebote
  • Tipps/Tricks zu deinem Thema

Beispiele für Beiträge der Persönlichkeit:

  • Einblicke in deinen Arbeitsalltag
  • Bilder von dir bei der Arbeit
  • Zeitraffer eines Webdesigns von dir

Anhand dieser Beispiele, kannst du deinen Instagramcontent in Zukunft besser planen und versuchen eine Mischung reinzubringen.

2.2 Lerne deine Zielgruppe kennen

Eigentlich müsste der Punkt ganz am Anfang stehen und du solltest deine Zielgruppe schon kennen.

Falls das noch nicht der Fall ist und du merkst, dass du trotz einhalten des ersten Punktes keine Anfragen bekommst, dann beschäftige dich bitte nochmal detailliert über deine Zielgruppe.

Denn, wenn du genau weißt, wer deine Wunschkunden sind, dann weißt du auch wie du mit ihnen reden musst, dass sie sich angesprochen fühlen.

Du kannst deine Beiträge also dann so planen, dass du mit der richtigen Ansprache den Nerv deiner potenziellen Kunden triffst. Das geht aber nur, wenn du diese wie gesagt perfekt kennst.

Diese Fragen kannst du dir stellen:

  • Was ist das Hauptproblem meines Wunschkunden, dass ich mit meiner Leistung lösen kann?
  • Wie fühlt sich mein Wunschkunde ohne meine Leistung?
  • Wie fühlt mein Wunschkunde nach meiner Leistung (ohne sein Hauptproblem)?
  • Was muss der Wunschkunde noch hören, damit er bucht?

Nachdem du diese Fragen beantwortet hast, hast du schonmal ein besseres Gefühl, wie deinen potenziellen Kunden in deinen Posts ansprechen kannst. 

Und jetzt wünsch ich dir viel Spaß beim Umsetzen der Tipps. Melde dich gerne auf Instagram oder per Mail bei mir, wenn du Fragen dazu hast.

Instagram Post – 220

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